22. Oktober 2002


Liebe Leserinnen und Leser,

angesichts der für uns alle schockierenden Ereignisse in Bali möchten wir Sie auf den angehängten Spendenaufruf einer Initiative Berliner StudentInnen hinweisen. Während die ausländischen Opfer des Anschlages den Verhältnissen entsprechend gut versorgt werden, bleiben die indonesischen Opfer weitgehend auf sich selbst gestellt. Das im Spendenaufruf genannte „Netzwerk zur Stärkung der Menschlichkeit“ ist uns durch persönliche Verbindungen bekannt und genießt unser Vertrauen. Selbiges gilt für die Berliner StudentInnen, die diesen Spendenaufruf verfasst haben.

Wie uns Mitarbeiter des „Netzwerks zur Stärkung der Menschlichkeit“ berichteten, fehlt es z.T. an elementaren Hilfsmaterialien wie Desinfektionsmitteln und Verbandsmaterial. Wir möchten Sie daher bitten, mit Ihrer Spende die Not der Opfer zu lindern.

Mit freundlichen Grüßen,

Watch Indonesia!


SPENDENAUFRUF

Für die indonesischen Opfer des Bombenattentates in Kuta


Wir alle wissen, tagtäglich sterben und leiden hunderte von Menschen weltweit an den Folgen politischer Ignoranz und ökonomischer Ungerechtigkeit.
INDONESIEN stellt keine Ausnahme dar und das Bombenattentat vom 13. Oktober ist eine von zahlreichen Tragödien, die die indonesische Gesellschaft erschüttern.

Umso wichtiger ist es einmal weniger weg zu sehen und die indonesischen Opfer des Bombenattentates von Kuta Legian (Bali) zu unterstützen.

Die indonesischen Opfer und ihre Angehörigen, sind kaum Gegenstand der westlichen Berichterstattung. Sie werden schlichtweg vergessen. Zwar hat die deutsche Bundesregierung versprochen medizinische Ausrüstung zu schicken, aber die Behandlungskosten müssen von den Opfern aus eigener Tasche bezahlt werden. Für viele IndonesierInnen reicht jedoch schon der einfache Wochenlohn kaum aus, um den normalen Lebensunterhalt zu finanzieren. Wir bitten um Spenden, damit wenigstens die medizinische Grundversorgung gewährleistet werden kann.

Das an der Universität Denpasar ansässige
 

Netzwerk zur Stärkung der Menschlichkeit


schreibt dazu:
„... wir haben schon eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich um Datenbeschaffung, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Logistik, medizinische Versorgung, Verbindung zu Krankenhäusern, Begleitung der Familien der Opfer sowie um die Betreibung der Leichenhallen kümmert.
Wir brauchen: Helferinnen und Helfer, Medikamente, medizinisches und anderes Gerät sowie allgemeinen Beistand.“
 

Schon 5 Euro sind eine Hilfe für die UnterstützerInnen vor Ort


Spenden bitte auf folgendes Konto*:

Postbank Berlin
Christine Holike
Stichwort: Kuta
Kontonummer: 872777102
Bankleitzahl: 100 100 10

*Das ist ein extra für diesen Zweck eingerichtetes Privatkonto. Das Geld wird schnell und unbürokratisch an Netzwerk zur Stärkung der Menschlichkeit in Denpasar weitergeleitet. Für Rückfragen und evtl. Kontoeinsicht: holike@gmx.de. Die Aktion ist bis 21. November 2002 begrenzt. Danach wird das Konto aufgelöst.
Eine Initiative von Studierenden des Institutes für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt Universität Berlin

V.i.S.d.P. Yvonne Andreas, Matthias Ernstmeier, Christine Holike


Update 29.10.2002

Information zur Spendenaktion für die indonesischen Opfer des Bombenattentats auf Bali
 

VIELEN DANK FÜR DIE BISHER EINGEGANGENEN SPENDEN!


Letzten Informationen zu Folge ist die medizinische Erstversorgung vor Ort inzwischen gewährleistet.
Viele Opfer benötigen jedoch noch intensive medizinische Nachsorgebehandlungen wie z.B. Operationen. Diese müssen nach wie vor von den Betroffenen oder ihren Angehörigen selbst bezahlt werden.
Über die endgültige Vergabe der Spendengelder werden wir gemeinsam, mit den mit uns in Kontakt stehenden HelferInnen vor Ort entscheiden. Wir werden Sie an dieser Stelle über den weiteren Verlauf der Aktion informieren!
 
 

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