Ein
Tsunami im Dezember 2004 brachte mehr als 200.000 Menschen in Südostasien
den Tod, Millionen wurden obdachlos. Das Maß der Zerstörung
erschütterte die Welt und sorgte für grenzenlose Hilfsbereitschaft.
Auch in Deutschland. Innerhalb des ersten Jahres nach der Katastrophe spendeten
die Deutschen mehr als 670 Millionen Euro. Das meiste Geld kam renommierten
Organisationen zu Gute, doch auch kleinere Hilfsaktionen erhielten finanzielle
Mittel. Auch der ehemaligen Hamburger Hartz-IV-Empfängers Jürgen
Klaus B., der sich den Künstlernamen Yves Dantin zugelegt hatte, sammelte
Spenden ein. Sein Verein wurde nie überprüft. Über staatliche
Vermittlungsstellen bekam er über 2 Millionen Euro an Spendengeldern.
Offenbar hat er einen Großteil nie an die Hilfsbedürftigen weitergegeben.
Menschen und Schlagzeilen hat sich in Indonesien auf die Suche nach dem
Verbleib der Spendengelder gemacht.
Die
vollständige Sendung können Sie hier
sehen (WMV-Video, 119 MB)
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