Von der Regierung verhaftet und auf der ost-indonesischen Insel Buru gefangen gehalten, verfaßte Pram die meisten seiner Romane. So auch diesen zweiten Band der „Buru Tetralogie“. Kind aller Völker handelt von Minke, einem jungen Journalisten aus Java und seinen Erfahrungen während der Kolonialzeit. Als Minkes Frau von den niederländischen Kolonialherren verschleppt wird und stirbt, beginnt der bis dahin eher pro-holländisch gesinnte Journalist zu erwachen. Viele kleine Schritte sind notwendig, um sich von der Bewunderung für den Westen zu lösen.