GemOffenerBrief

Fauzi Bowo (Foke) darf nicht zum Botschafter der Republik Indonesien in Deutschland ernannt werden!

 

Berlin, 6. September 2013

Petition auf change.org

http://www.change.org/id/petisi/aliansi-peduli-kbri-jerman-berlin-tolak-fauzi-bowo-foke-menjadi-dubes-ri-di-jerman?share_id=PgOYigQMVg&utm_campaign=share_button_mobile&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

(Bitte nicht mehr unterschreiben; die Aktion ist mittlerweile abgeschlossen!)

 

Allianz der um die indonesische Botschaft in Deutschland (Berlin) Besorgten (Aliansi Peduli KBRI Jerman):

 

Fauzi Bowo (Foke) darf nicht zum Botschafter der Republik Indonesien in Deutschland ernannt werden!

 

1.     Fauzi Bowo hat im Wahlkampf um das Amt des Gouverneurs der Provinz DKI Jakarta 2012 eine Schmutzkampagne abgezogen, die auf der Ausgrenzung ethnischer und religiöser Zugehörigkeiten (indonesisch: SARA) basierte. Wir halten die Berufung einer Person, welche die Werte einer multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft nicht achtet, zum Kopf der diplomatischen Vertretung eines vielfältigen Staates wie Indonesiens für nicht angebracht.

2.    Fauzi Bowo kann auf keinerlei Beiträge oder gar Erfolge in der Pflege der Beziehungen der beiden Partnerstädte Jakarta und Berlin verweisen, die ihn zur Vertretung Indonesiens in einem in Europa und weltweit so gewichtigen Staat wie Deutschland befähigen würden.

3.    Während seiner Zeit als Gouverneur von Jakarta hat Fauzi Bowo keine erkennbare Leistung erbracht, um die Infrastruktur der Stadt zu verbessern und das Dauerproblem des Verkehrsstaus anzugehen. Als Absolvent einer deutschen Universität im Fachgebiet Stadtplanung hat Fauzi Bowo darin versagt, sein erlerntes Wissen praktisch umzusetzen. Im Gegenteil gestalteten sich Stadtplanung und Verkehr in Jakarta während seiner Amtszeit noch chaotischer als je zuvor.

4.    Es erscheint geradezu absurd, wenn einer Figur, die das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in der einst von ihr regierten Hauptstadt verloren hat, nun durch die Regierung Indonesiens auf einen noch höheren Posten als Botschafter in einem der wichtigsten Staaten Europas verholfen wird.

5.     Intoleranz und Gangstertum entwickelten sich unter der politischen Führung von Fauzi Bowo in Jakarta prächtig. Zunehmend gingen bestimmte Organisationen mit Gewalt gegen Minderheitsgruppen vor, ohne dass Fauzi Bowo erkennbare Maßnahmen ergriffen hätte, um die betroffenen Minderheiten zu schützen.

6.     Als politische Führungsperson machte Fauzi Bowo mehrfach Bemerkungen, durch die sich viele Menschen verletzt fühlten. So kommentierte er beispielsweise die Vergewaltigung einer Frau in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Verweis auf ihren aufreizenden Minirock. Die regelmäßigen schweren Überflutungen weiter Teile Jakartas bezeichnete er lapidar als „Wasserpfütze“. Und als Verursacher der chronischen Verkehrsstaus in Jakarta identifizierte er die vielen Motorradfahrer.

Wir von der Allianz der um die indonesische Botschaft in Deutschland (Berlin) Besorgten fordern die Regierung Indonesiens auf, die Berufung von Fauzi Bowo zum Botschafter der Republik Indonesien in Deutschland in Hinblick auf eine Verbesserung der diplomatischen Beziehungen der beiden Staaten noch einmal kritisch zu überdenken.

gez.

Allianz der um die indonesische Botschaft in Deutschland (Berlin) Besorgten

(Aliansi Peduli KBRI Jerman)

Berlin, 6. September 2013

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