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Indonesien: Straflosigkeit muss beendet werden – alle Konflikte müssen friedlich gelöst werden

15. Januar 2006

Aide-Mémoire 62. Sitzung der VN Menschenrechtskommission 13. März bis April 2006

 

Aceh

Trotz des unermesslichen massenhaften Leids, welches die Bevölkerung namentlich in den vom Tsunami und schweren Erdbeben betroffenen Provinzen Aceh und Nord-Sumatra erleiden musste, hat die Lage der Menschenrechte gerade in dieser Region eine signifikante Verbesserung erfahren. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten wurde in- und ausländischen Organisationen weitgehend unbeschränkter Zugang zu der bis dahin abgeschlossenen Krisenprovinz Aceh gewährt. Verhandlungen zwischen der Unabhängigkeitsbewegung GAM und der Regierung führten zu einem Friedensabkommen, welches am 15. August 2005 in Helsinki besiegelt wurde. Bewaffnete Zusammenstöße und Menschenrechtsverletzungen fanden seither nur in wenigen Ausnahmefällen statt. Unter Aufsicht der Aceh Monitoring Mission (AMM), welche sich aus Beobachtern der EU- und ASEAN-Staaten zusammensetzt, erfolgte bis Jahresende eine weitreichende Demilitarisierung Acehs. Bis auf wenige noch strittige Fälle wurden alle der GAM angehörigen Gefangenen entlassen und rehabilitiert. Programme zur Reintegration ehemaliger Kombattanten in die Gesellschaft haben begonnen. Ein dauerhafter und stabiler Friede ist damit jedoch noch nicht gesichert. Lesen Sie den vollständigen Bericht hier

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